13.12.2018

2030 – FOOD AND BEVERAGE IM WANDEL Gesundheit & „Healthy Food“ als Zukunftstrend. WIE WIRD ES 2030 UM DIE ARBEITSPLÄTZE UND TRENDS UNSERER GASTRONOMIEBRANCHE STEHEN?


Wir leben im Zeitalter der 4. Industriellen Revolution und gerade die F&B Industrie durchlebt einen Wandel wie noch nie zuvor. Ständig kommen neue Trends auf den Markt und manche verschwinden auch wieder so schnell, dass sie der ein oder andere erst ganz nicht wirklich kennen lernen durfte. Sektoren wie die, der Lieferdienste nehmen stetig zu und es lässt sich ein negativer Trend der Massenproduktion erkennen. Auch in der Gastronomie ist die ständig wachsende Digitalisierung nicht mehr weg zu denken. Doch wie weit wird sich diese noch durchsetzen?
3Dgedrucktes Essen ist bereits Wirklichkeit geworden. Doch ist das wieder nur ein Trend, der bald wieder in Vergessenheit geraten wird, oder wird sich genau diese Art des modernen Kochens in unserer Branche etablieren?
Wie die Zukunft aussehen wird kann spekuliert werden, jedoch nie mit Sicherheit vorausgesagt werden. Eine Frage, die sich in der heutigen Zeit, und das nicht nur in der Gastronomie Branche jeder stellt, ist die der Entwicklung von Arbeitsplätzen.
Werden bald Roboter unsere Arbeiten verrichten? Wird der traditionelle Beruf  des Kochs und des Servicemitarbeiters aussterben?

Spezialisierung „Healthy Food“
Es lässt sich schnell schlussfolgern, dass dies ein riesiges Thema ist. Darum möchte ich hier den Fokus mehr auf den Aspekt der Gesundheit lenken. Durch Studien zeigt sich, dass das Thema „Healthy Food“ und „gesundes Essen“ immer mehr im Vordergrund dieser Gesellschaft stehen wird und als langfristiger Trend einzustufen ist. Unsere Ernährung wird sich wandeln: „Gesund, werteorientiert und die Ressourcen schonend“. (Zukunft der Ernährung[ )
Da Deutschlands Markt nicht nur für gesundes Essen wächst, sondern auch für schnelles Essen zu begeistern ist,spiegelt sich dieser klar erkennbare Trend auch im Bereich der Systemgastronomie wider. Dazu gehören auch Lieferdienste, wie die der„Kochboxen“.

Zukunftstrend der „Kochboxen“
Es gibt heute bereits mehrere Anbieter für sogenannte „Kochboxen“, oder auch „Foodboxen“, die in ihrer Grundidee allesamt ähnlich sind. Für diejenigen unter euch, die mit diesem System noch nicht vertraut sind, hier eine kurze Erläuterung:

  • Ich bestelle Zutaten, die zu einem bestimmten Rezept passend, für eine zuvor definierte Personenzahl. Außerdem gebe ich an, wie oft oder in welchen Abständen ich eine Kochbox bestellen möchte
  • Dann erhalte ich die Rezepte und die benötigten Hauptzutaten per Paketdienst nach Hause geliefert

Anbieter sind zum Beispiel „Hello fresh“,„Kochhaus“ und „MarleySpoon“. Damit ihr euch das auch bildlich besser vorstellen könnt, habe ich hier ein Foto für euch:

Abbildung 1 Kochbox

Ihr fragt euch nun bestimmt, von wem ich meine Vermutung habe, dass sich der Trend von Gesundheit, Healthy Food und die der Kochboxen bis 2030 noch weiter ausbauen wird.

Hier habe ich zwei prägnante Interviews für euch, die meine These unterstützen werden. Zum einen habe ich mich mit dem Unternehmen „Hello fresh“ zusammengesetzt und zum anderen mit dem General Manager des Hotel Waterkant auf Norderney. Hört einfach mal rein!

Interview – Hotel Waterkant



Interview – Hello Fresh 

Ich hoffe ihr konntet raushören,dass meine These nicht auf reiner Spekulation meiner selbst basiert, sondern bereits eine Rolle übernommen hat, die nicht mehr als kurzweiliger Trend anzusehen sein sollte.

Arbeitsplätze 2030
Ich bin bis jetzt auf die Entwicklung der Branche bis 2030 in Bezug auf das wachsende Bewusstsein für gesunde und ressourcenschonende Lebensmittel, sowie Essgewohnheiten eingegangen. Ein anderer, für mich wichtiger Aspekt ist allerdings auch der, der Arbeitsplätze.Es herrscht ein Fachkräftemangel. Wird sich dieser bis 2030 ausweiten? Oder wie wird es in diesen Jahren der Zukunft aussehen?

In Anbetracht der Digitalisierung, die immer stärker zunimmt, denke ich, dass immer mehr Arbeitsplätze wegfallen werden. Dies erschließt sich meiner Meinung nach aus der Umstrukturierung, um diesem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.
Dennoch ist die Hotellerie- und Gastronomiebranche ein Dienstleistungssektor, der niemals vollkommen auf menschliche Arbeitskräfte verzichten kann und wird.

Gerade im F&B-Bereich, in dem das Bestellen von Waren, sowie die Planung von Veranstaltungen und das Optimieren verschiedener Konzepte von ausgeklügelten Algorithmen und selbstlernenden KI’s übernommen werden kann und auch wird, werden dennoch stets menschliche Mitarbeiter benötigt, die diese überwachen werden und bei Anomalien einschreiten können. Doch den „traditionellen“ F&B-Bereich, so wie wir ihn kennen, wird es 2030 voraussichtlich nicht mehr geben. Zumindest nicht in den Betrieben, die bei der Digitalisierung mitziehen. (Und dies ist in meinen Augen unumgänglich). Natürlich wird es dennoch Betriebe geben, die trotz dem Wandel, den die F&B Branche bis 2030 durchlebt, die neusten Technologien nur unterstützend bis gar nicht nutzen werden.

Was können wir tun?
Wir alle sollten mittlerweile wissen, dass wir etwas tun müssen, um auch den nachfolgenden Generationen ein schönes und lebenswerten Verweilen auf unserer Erde ermöglichen zu können.Darum finde ich ist der Trend, der gesunden und ressourcenschonenden Lebensmitteln einer, der nicht schnell wieder von der Bildfläche verschwinden darf, oder kann! Zieht mit, unterstützt Unternehmen, die genau in diese Richtung agieren und setzt euch für unsere Natur ein. Nicht nur wir möchten von ihr leben, sondern auch noch viele Generationen nach uns.

Mich interessiert auch eure Meinung! Diese dürft ihr mir gerne in den Kommentaren unter diesem Artikel hinterlassen. Und bitte teilen nicht vergessen, je mehr sich mit diesem Thema beschäftigen und es sich vor die Augen führen, desto besser.

Eure K. Kottlow

Über den Autor
Langjährige Berufserfahrung in der Gastronomie– Zurzeit Studierende an der  Hotelfachschule Hamburg – Studium zur staatlich geprüften Hotelbetriebswirtin 2018




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