11.04.2014

Feedback zum Webinar „Storytelling“. Kindern erzählt man Geschichten… und Erwachsenen?

Kindern erzählt man Geschichten zum einschlafen

– Erwachsenen damit Sie aufwachen-

 

Quelle: (Jorge Bucay) http://issuu.com/tirol/docs/saison_03_2011 

Das Webinar  (PDF SEO CAMPIXX, 16.03.2014) wurde durchgeführt von: Andreas Schülke (Head of Linkbuilding)

Neben Content-Marketing ist Storytelling momentan das große Thema für Unternehmen. Denn zu einer erfolgreichen Online-Marketing-Strategie gehört das erzählen und verbreiten von spannenden Stories dazu. Aber wo kommen diese Geschichten her? Ideen, Ansätze und Inspiration liefert das Webinar mit Andreas Schülke. Quelle: Bloofusion.de

Mein persönliches Feedback dazu:

Es waren  sehr spannende 90 Min. mit wertvollen Inhalten und Beispielen.

Gesamtfazit: Es geht nur mit einem wirklich durchdachten und stringenten Konzept. Storytelling ist weitaus mehr als nur eine „Geschichte“ erzählen…

Nun zu den Keyfacts und Hintergründen:

Storys verursachen andere Gedächtnisspuren und prägen sich daher bei uns Menschen besser ein. Zudem laufen die Informationen dann erheblich flüssiger im Kopf.

Werte liefern Inspiration.

Die großen Marken wie Apple etc. haben daher natürlich ganz klare Vorteile.  Das ganze fällt unter dem Stichwort Neuromarketing. bzw. „WARUM KAUFEN KUNDEN“…. Ein weiteres sehr spannendes Thema. Ich persönlich finde das Neuromarketing  „DAS“ alles entscheidende Thema im nächsten Jahrzehnt im gesamten Marketing werden wird. Wer dazu mehr lesen möchte, findet bei Julia Jung vom Prizeotel  weitere spannende Ansätze.

Storys sind nicht nur Storys sondern transportieren innere Werte und brauchen daher vorher eine Definition der unternehmerischen Moral und eine klare „Mission Statement“. Und zwar nicht auf dem Papier und auf der Unternehmenswebsite, das hat jeder, sondern vor allem „digital“ gelebt. Ansonsten holt einem die Realität im Web 2.0 schneller ein als einem lieb ist. Wer unehrlich ist wird schnell und radikal von der gesamten Community abgestraft. 

Weiterhin benötigt man klare Zieldefinitionen, wenn nicht sogar „KPI’s“ und strukturierte Workflows (Prozesse, Visionen, Unternehmenszweck, Ressourcen) im Unternehmen. Damit dürfte man erstmals beschäftigt sein…)) Bei professionellem Ansatz zumindest. Wobei die Messung im Vergleich zum klassischen Webcontrolling hier schwer fallen dürfte, aufgrund der fehlenden Parameter. 

Eine klar definierte Zielgruppenansprache sowie eine darauf abgestimmte Contentstrategie,  ist die weitere Basis für die nächsten Schritte. Hinter den Zielgruppen verbergen sich natürlich auch entsprechende Werte. Hier am Beispiel der sehr erfolgreichen Vertriebsstrategie der „Hamburg Tourismus GmbH“ . Hier gibt es den gesamten Marketingplan bis 2015 als „PDF“.

Das einfache Cluster wie früher: „Privatkunde“ / „Geschäftskunde“ hat meiner Meinung nach völlig ausgedient und entspricht bei weitem nicht mehr den Anforderungen des heutigen Marktes. Jede Zielgruppe muss über spezifische Werte differenziert angesprochen werden und kann nicht über einen Kamm geschert werden.

Selbst die Zielgruppe der Geschäftsreisenden sind nicht als identisch anzusehen. Daraus lassen sich wiederum viele neue „Sub“ Zielgruppen ableiten. Deren Bedürfnisse sind ebenfalls extrem unterschiedlich. Darauf muss natürlich reagiert und vor allem segmentiert werden. 

Neue Erkenntnisse? Ich denke nicht…

Aus dem Leisure Umfeld:

Radfahrer sind auch nicht gleich Radfahrer. Kann ich einen Mountainbiker, ein 12 jähriges Kind und Oma Lisa miteinander vergleichen? Ein klares „NEIN“.
Bei Familien gibt es ebenso viele unterschiedliche  Merkmale (Patchworkfamilien, Verdienstunterschiede, soziale Merkmale, soziodemografische Aspekte, Interessen der Kinder etc.). Gerade bei Familien mit jüngeren Kinder kann ich es selbst nur bestätigen:

Die Kinder entscheiden wohin es geht im Urlaub und nicht die Erwachsenen!

Die Protagonisten können entweder fiktive Personen oder auch Maskottchen wie das „Michelin“ Männchen sein.  Nicht nur alles positive erzählen, sondern auch durchaus mal über Rückschläge im Unternehmen berichten. Erfolge im Storytelling sind vor allem „authentische“ Geschichten. 

Als best practice Beispiele wurden genannt:

Gutes Storytelling benötigt auch tiefgreifende Emotionen die transportiert werden wollen. Wirklich authentische Geschichten aus dem eigenen Unternehmen, oder auch aus der Produktwelt der Kunden. Am Ende muss das ganze von einem wirklich guten und vor allem kreativen „Geschichtenerzähler“ dramaturgisch aufgebaut werden.

Fazit des Anbieters Bloofusion: Die meisten Versuche das umsetzen scheitern aus folgenden Gründen:

  1. weil nicht glaubwürdig
  2. es nach versteckter Werbung riecht

Meine persönliche Ergänzung dazu:

Die Zielgruppen werden nicht erreicht, weil vorher keine saubere Segmentierung stattgefunden hat, oder weil es für das gesamte Thema kein Konzept gibt.

Mein persönlichen Favoriten sind:

 http://blog.salzkammergut.at/ mit den „Glücksgeschichten“

Die Insel Juist. http://www.juist.de/mein-toewerland/juist-im-web-20.html 

Tirol: http://blogtirol.at/

Buchtipp dazu: http://www.amazon.de/Denkschule-Kreativer-effektiver-arbeiten-erreichen/dp/3478729904

Blogtipp: http://www.dieter-herbst.de/ 

 

Eure Meinung zu diesem Thema? Habt ihr noch mehr gute Beispiele dazu?

Ich habe nun ganz große Hochachtung vor diesem anspruchsvollen Thema. Weiss nicht wie es euch damit geht? 

Finde das Thema extrem mega spannend.  Feedback gerne hier. 

Ich wünsche euch allen ein nice Weekend!

Grüße Ansgar




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