25.02.2016

23.02.2016 // Irreführende Werbung auf Buchungsportal www.hotel.de untersagt – Wettbewerbszentrale geht erfolgreich gegen Täuschung über Zimmerverfügbarkeit vor

Zuerst wurde Bookings  (Spirit Legal berichtete) abgemahnt, nun aktuell Hotel. de

Im Sinne der Gleichberechtigung auf dem Markt sicherlich ein guter Weg. Das Problem ist leider nur, dass solche Entscheidungen zu lange dauern. In einem Jahr haben sich bis dahin zigfach neue Geschäftsmodelle entwickelt und von daher sich das Problem häufig (nicht immer) von alleine erledigt. Die großen Player setzen auf den Faktor Zeit und das nicht ohne Grund und fahren häufig gut damit.

Hier die Zusammenfassung im Originaltext:

Zusammenfassung: Wettbewerbsrechtliche Irreführung durch angebliche Angebotsverknappung

Bestimmte Hotelvermittler nutzen routinemäßig Hinweise auf eine angeblich nur noch geringe Verfügbarkeil von Hotelzimmern, obwohl die gewünschten Zimmer mit aller Lebenserfahrung in Wahrheit nicht knapper sind als sonst. Ein solches Verhalten verstößt gegen § 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, sowie § 3 Abs. 3 i.V.m. Nr. 7 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), denn diese Vermittler erwecken damit einen falschen Eindruck über die Verfügbarkeit der vermittelten Leistungen. Der Nutzer der Webseiten wird insofern unter Druck gesetzt als er befürchten muss, dass das gewünschte Hotel zu diesem (vermeintlich besonders günstigen) Preis nicht mehr verfügbar ist, wenn er nicht sofort bucht. Die hervorgehobene Darstellung als Warnhinweis appelliert damit an die unterschwellige Angst, dass das Hotel bei weiterem Zuwarten belegt sein könnte. Der Vermittler versucht damit, die Interessenten von einem Preisvergleich abzuhalten.

https://www.wettbewerbszentrale.de/de/home/_pressemitteilung/?id=270




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