Hier gehts zur Website mit den diesjährigen Inhalten




Ziel der Veranstaltung ist der offene Erfahrungs- und Meinungsaustausch über relevante Themen im Tourismus – von Marketing über Produkt bis hin zu Organisationsstruktur, Finanzierung und Strategie.

2013 war schon ein richtig tolles Destinationcamp. 2014 kann das ganze nur noch toppen. Wer nicht mit dabei war, kann hier gerne im Archiv stöbern und sich inspierende Videos anschauen.

Für 2014 lautet der Themenschwerpunkt “Visionen”. Die Themenschwerpunkte: “Von Business Intelligence bis Vertriebstrichter” wurden erneut von den Teilnehmern selbst gewählt. Dadurch findet natürlich eine extrem hohe Idenfikation mit der Veranstaltung statt. Die wissenschaftliche Betreuung findet statt durch die FH Eberswalde.

Das Erfolgsprinzip der Veranstaltung:

Die Moderatoren und Mindmapper bleiben während der gesamten Veranstaltung im gleichen Workshopraum. Lediglich die Teilnehmer rotieren entsprechen den einzelnen Workshops. Das Ergebnis des ersten Workshops wird mit digitalen Mindmaps festgehalten und nach der Session sofort veröffentlicht. Dies sowohl online als auch als Poster in den Fluren der “ISM”. Die nachfolgenden Teilnehmergruppen arbeiten entsprechend an dem Ergebnis der ersten Gruppe weiter.  Hierdurch hat jede neue Gruppe eine große Chance, dass gleiche Thema aus einer möglicherweise komplett neuen Sichtweise entsprechend dem Ziel der Session weiterzuentwickeln.

Somit ist ein stets hoher Wissenstransfer über die gesamte Veranstaltung hinweg gewährleistet. Neue Gruppen schaffen neue Ansätze für Visionen und diskutieren auch neue kritische Ansätze. Weiterhin ist diese Veranstaltungsform ein Garant dafür, dass jedes einzelne Thema nicht auf dem gleichen Stand stehenbleibt. Da er Wissens-,und Erfahrungstand der Teilnehmer jedes Mal ein anderer ist, sind die Diskussionen aus der Erfahrung heraus sehr ergiebig.

Wer mehr zu den einzelnen Themen wissen möchte, der kann in den Blog des Destinationcamp gerne reinschauen. Der Hashtag lautet: #dchh14

Wir freuen uns auf euch!

Grüße Ansgar Jahns

Weiterführende Links: Destinationcamp

 

 

 




Das vierte Destinationcamp vom 25. bis 27. April 2014 in Hamburg verspricht noch umfassender und spannender zu werden als seine Vorgänger. Die Themen für die rund 180 Führungskräfte, Entscheider, Projektverantwortlichen und Tourismuspolitiker aus deutschsprachigen Destinationen, von Incoming- und Inboundveranstaltern, aus Wissenschaft und Hotellerie stehen fest. Sie wurden per Internetabstimmung gefunden und unterstreichen nach Angaben von Organisator Benjamin Buhl von der ausrichtenden Beratungsmanufaktur Netzvitamine “eindrucksvoll den Anspruch des Destinationcamps, Kreativ- und Zukunftswerkstatt im Tourismus zu sein.”

“Zum diesjährigen Destinationcamp treffen sich noch mehr politische Entscheider aus den Regionen und hochrangige Verbandsvertreter aus Bundes- und Landesorganisationen als bisher”, resümmiert Benjamin Buhl beim Blick auf die längst geschlossene Teilnehmerliste.

Quelle Destinationcamp




Eine spannendes Projekt für kreative Köpfe. Wer etwas aus sich machen will, der ist hier absolut richtig.

Heute hatten wir an der Hotelfachschule Hamburg, einen sehr interessanten Vortrag der FVW Hamburg zum Thema PR Arbeit und Journalismus im Tourismus.  Seit einem Jahr gibt es auf Iniative der “FVW” diesen Ideenwettbewerb, der auf sehr hohes Interesse stösst. Nicht nur im Tourismus sondern auch in der Hotellerie.

Zum Projekt:

Für Touristikunternehmen wird es immer wichtiger, guten Führungskräftenachwuchs zu finden. Mit dem Wettbewerb „Top 30 unter 30“ stellen wir Ihnen in den nächsten Wochen die jungen Talente der Branche vor. Die Bewerbungsfrist endete am 30. Juni.

Die Auszeichnung: Wir berichten über die Top 30 Nachwuchstalente in der fvw und auf fvw.de. Die besten fünf Bewerber erhalten außerdem eine Einladung zum fvw Kongress in Köln samt Übernachtung und Hinfahrt – und einem Auftritt auf dem Podium inklusive. Außerdem lädt die fvw sie zu einem Treffen und Austausch mit Top-Managern der Touristik in kleinem Kreis ein.

Eigene Anmerkung:

In Bezug auf die allgemeine Diskussion “Print versus Online”.  Print ist seit Jahren totgesagt. Stimmt das? Nicht generell, da es die FVW als das führende Medium in der Touristikbranche bereits seit 40 Jahren gibt.  Was sich sicherlich ändert sind die Geschäftsmodelle dahinter.

Mehr Informationen dazu gibt es auf der Website der FVW

Quelle: FVW

 




aus aktuellem Anlass hier der Beitrag vom Spiegel Online:

Wegen der schweren Heartbleed-Sicherheitslücke empfehlen mehrere große Anbieter, jetzt Passwörter zu ändern. Unter anderem raten Yahoo und Facebook zum Passwort-Wechsel. Auch Google war von der Sicherheitslücke betroffen.

Quelle Spiegelonline

weiterlesen

Weitere Hinweise aus dem Bechtle Blog:

Die Internet-Sicherheitslücke ‪#‎Heartbleed‬ beschäftigt Privatanwender wie Unternehmen. IT-Security-Spezialist Charles Kionga vom Competence Center BISS (Bechtle Internet Security & Services) fasst die wichtigsten Aspekte zur Bedrohungslage und den nötigen Gegenmaßnahmen im Blog zusammen: http://bit.ly/1qFVX6u

 




Kindern erzählt man Geschichten zum einschlafen

- Erwachsenen damit Sie aufwachen-

 

Quelle: (Jorge Bucay) http://issuu.com/tirol/docs/saison_03_2011 

Das Webinar  (PDF SEO CAMPIXX, 16.03.2014) wurde durchgeführt von: Andreas Schülke (Head of Linkbuilding)

Neben Content-Marketing ist Storytelling momentan das große Thema für Unternehmen. Denn zu einer erfolgreichen Online-Marketing-Strategie gehört das erzählen und verbreiten von spannenden Stories dazu. Aber wo kommen diese Geschichten her? Ideen, Ansätze und Inspiration liefert das Webinar mit Andreas Schülke. Quelle: Bloofusion.de

Mein persönliches Feedback dazu:

Es waren  sehr spannende 90 Min. mit wertvollen Inhalten und Beispielen.

Gesamtfazit: Es geht nur mit einem wirklich durchdachten und stringenten Konzept. Storytelling ist weitaus mehr als nur eine “Geschichte” erzählen…

Nun zu den Keyfacts und Hintergründen:

Storys verursachen andere Gedächtnisspuren und prägen sich daher bei uns Menschen besser ein. Zudem laufen die Informationen dann erheblich flüssiger im Kopf.

Werte liefern Inspiration.

Die großen Marken wie Apple etc. haben daher natürlich ganz klare Vorteile.  Das ganze fällt unter dem Stichwort Neuromarketing. bzw. “WARUM KAUFEN KUNDEN”…. Ein weiteres sehr spannendes Thema. Ich persönlich finde das Neuromarketing  “DAS” alles entscheidende Thema im nächsten Jahrzehnt im gesamten Marketing werden wird. Wer dazu mehr lesen möchte, findet bei Julia Jung vom Prizeotel  weitere spannende Ansätze.

Storys sind nicht nur Storys sondern transportieren innere Werte und brauchen daher vorher eine Definition der unternehmerischen Moral und eine klare “Mission Statement”. Und zwar nicht auf dem Papier und auf der Unternehmenswebsite, das hat jeder, sondern vor allem “digital” gelebt. Ansonsten holt einem die Realität im Web 2.0 schneller ein als einem lieb ist. Wer unehrlich ist wird schnell und radikal von der gesamten Community abgestraft. 

Weiterhin benötigt man klare Zieldefinitionen, wenn nicht sogar “KPI’s” und strukturierte Workflows (Prozesse, Visionen, Unternehmenszweck, Ressourcen) im Unternehmen. Damit dürfte man erstmals beschäftigt sein…)) Bei professionellem Ansatz zumindest. Wobei die Messung im Vergleich zum klassischen Webcontrolling hier schwer fallen dürfte, aufgrund der fehlenden Parameter. 

Eine klar definierte Zielgruppenansprache sowie eine darauf abgestimmte Contentstrategie,  ist die weitere Basis für die nächsten Schritte. Hinter den Zielgruppen verbergen sich natürlich auch entsprechende Werte. Hier am Beispiel der sehr erfolgreichen Vertriebsstrategie der “Hamburg Tourismus GmbH” . Hier gibt es den gesamten Marketingplan bis 2015 als “PDF”.

Das einfache Cluster wie früher: “Privatkunde” / “Geschäftskunde” hat meiner Meinung nach völlig ausgedient und entspricht bei weitem nicht mehr den Anforderungen des heutigen Marktes. Jede Zielgruppe muss über spezifische Werte differenziert angesprochen werden und kann nicht über einen Kamm geschert werden.

Selbst die Zielgruppe der Geschäftsreisenden sind nicht als identisch anzusehen. Daraus lassen sich wiederum viele neue “Sub” Zielgruppen ableiten. Deren Bedürfnisse sind ebenfalls extrem unterschiedlich. Darauf muss natürlich reagiert und vor allem segmentiert werden. 

Neue Erkenntnisse? Ich denke nicht…

Aus dem Leisure Umfeld:

Radfahrer sind auch nicht gleich Radfahrer. Kann ich einen Mountainbiker, ein 12 jähriges Kind und Oma Lisa miteinander vergleichen? Ein klares “NEIN”.
Bei Familien gibt es ebenso viele unterschiedliche  Merkmale (Patchworkfamilien, Verdienstunterschiede, soziale Merkmale, soziodemografische Aspekte, Interessen der Kinder etc.). Gerade bei Familien mit jüngeren Kinder kann ich es selbst nur bestätigen:

Die Kinder entscheiden wohin es geht im Urlaub und nicht die Erwachsenen!

Die Protagonisten können entweder fiktive Personen oder auch Maskottchen wie das “Michelin” Männchen sein.  Nicht nur alles positive erzählen, sondern auch durchaus mal über Rückschläge im Unternehmen berichten. Erfolge im Storytelling sind vor allem “authentische” Geschichten. 

Als best practice Beispiele wurden genannt:

Gutes Storytelling benötigt auch tiefgreifende Emotionen die transportiert werden wollen. Wirklich authentische Geschichten aus dem eigenen Unternehmen, oder auch aus der Produktwelt der Kunden. Am Ende muss das ganze von einem wirklich guten und vor allem kreativen “Geschichtenerzähler” dramaturgisch aufgebaut werden.

Fazit des Anbieters Bloofusion: Die meisten Versuche das umsetzen scheitern aus folgenden Gründen:

  1. weil nicht glaubwürdig
  2. es nach versteckter Werbung riecht

Meine persönliche Ergänzung dazu:

Die Zielgruppen werden nicht erreicht, weil vorher keine saubere Segmentierung stattgefunden hat, oder weil es für das gesamte Thema kein Konzept gibt.

Mein persönlichen Favoriten sind:

 http://blog.salzkammergut.at/ mit den “Glücksgeschichten”

Die Insel Juist. http://www.juist.de/mein-toewerland/juist-im-web-20.html 

Tirol: http://blogtirol.at/

Buchtipp dazu: http://www.amazon.de/Denkschule-Kreativer-effektiver-arbeiten-erreichen/dp/3478729904

Blogtipp: http://www.dieter-herbst.de/ 

 

Eure Meinung zu diesem Thema? Habt ihr noch mehr gute Beispiele dazu?

Ich habe nun ganz große Hochachtung vor diesem anspruchsvollen Thema. Weiss nicht wie es euch damit geht? 

Finde das Thema extrem mega spannend.  Feedback gerne hier. 

Ich wünsche euch allen ein nice Weekend!

Grüße Ansgar




Andreas Schülke (Head of Linkbuilding)

Neben Content-Marketing ist Storytelling momentan das große Thema für Unternehmen. Denn zu einer erfolgreichen Online-Marketing-Strategie gehört das erzählen und verbreiten von spannenden Stories eben dazu. Aber wo kommen diese Geschichten her? Ideen, Ansätze und Inspiration liefert das Webinar mit Andreas Schülke.

Quelle: Bloofusion.de

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Amadeus übernimmt I-FAO

Europas größter GDS-Betreiber Amadeus will den IT-Anbieter I-FAO übernehmen und hat ein entsprechendes Angebot platziert.

von Rita Münck

Holger Taubmann, Senior Vice President Distribution bei Amadeus, will mit Geschäftsreise-IT wachsen.

Das Ziel ist klar: Der GDS-Betreiber Amadeus will im Bereich Geschäftsreise-IT wachsen, weil er dort große Potenziale wittert. Aus diesem Grund hat Amadeus jetzt ein Übernahmeangebot für die I-FAO-Gruppe aus Frankfurt vorgelegt. I-FAO verfügt über die Buchungsmaschine Cytric, die sich wiederum einfach an Kundenanforderung anpassen lässt und daher für Amadeus im Geschäftsreise-Bereich attraktiv sein dürfte.

Amadeus hat den Kauf von 68,5 Prozent an dem Unternehmen vereinbart und bietet 15 Euro pro Aktie. Davon profitieren unter anderem Louis Arnitz, CEO von I-FAO, sowie weitere Großaktionäre. Das Unternehmen, das an der Frankfurter Börse gelistet ist, wird derzeit mit insgesamt 67,2 Mill. Euro bewertet.

Voraussetzung für den Deal ist, dass sowohl die Aktionäre als auch die Finanzaufsichts- und Kartellbehörden zustimmen. „Die Transaktion bietet uns signifikante Wachstumsmöglichkeiten im Geschäftsreise-IT-Bereich“, so Holger Taubmann, Senior Vice President Distribution von Amadeus. Er sieht bei den Unternehmen noch großes Potenzial für Amadeus: „Unternehmen zählen zu den größten Nachfragern von Reisedienstleistungen, sie sind für etwa 45 Prozent aller weltweit durchgeführten Reisen verantwortlich“, nennt Taubmann Zahlen.

Quelle FVW Rita Münck

http://www.fvw.de/millionen-deal-amadeus-uebernimmt-i-fao/393/130351/11181

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Mit einem Workshop zum Brennpunkt-Thema Revenue Management setzen wir das “World Café” – Format fort,  das im vergangenen Jahr großen Anklang gefunden hat:

2 runde Tische, 2 Kernthemen, 2 Experten als Gastgeber und Moderatoren.

Nehmen Sie Platz und erfahren Sie die neuesten Trends zum Thema, stellen Sie Fragen, diskutieren Sie mit den anderen Teilnehmern.  45 Minuten lang, dann geht es mit dem Gong weiter an den nächsten Tisch, zum nächsten Thema.

Zwei hoch effektive Stunden für Sie mit jeder Menge Wissen und Austausch rund um das Thema Revenue Management!

Die Themen und Gastgeber:

1. Funktionsweise der Systeme – Wie Revenue Management Systeme rechnen

  • Welche Kriterien werden generell  ausgewertet?
  • Wie werden Marktfaktoren und Bewertungen zusätzlich zum History Forecasting integriert?
  • Auf Wunsch: Praxis-Beispiel: wir betrachten und analysieren 1-2 Hotels im Markt

Brita Moosmann l Geschäftsleitung Deutschland l HotelPartner Yield Management

2. Mensch oder Maschine – wer ist der bessere Revenue Manager?

  • Jedes System ist nur so gut wie seine Anwender.
  • Revenue Management Inhouse oder Outsourcen – Fachwissen aufbauen oder einkaufen?

Andreas Erlemann l Geschäftsführer l Zenith Hospitality Solutions

Zu Gast sind wir diesmal im RAMADA Hotel Hamburg-Bergedorf, vielen Dank an Kathrin Wirth-Ueberschär für die Einladung!

Wann:              Dienstag, 08. April 2014

16:30 – 18:30 Uhr
(Im Anschluss Get Together & Networking)

Wo:                      RAMADA Hotel Hamburg – Bergedorf
Holzhude 2
21029 Hamburg

Kosten:

Für HSMA Mitglieder ist die Teilnahme kostenfrei.
Nicht Mitglieder zahlen einen Beitrag von 40,00 €.
Für Studenten berechnen wir 15,00 €.

Wir freuen uns auf Ihre verbindliche Zusage bis zum 4. April 2014 per Mail an antje.pflug@actiwell-hotels.com.

 

Quelle HSMA 




Unternehmen entwickelt virtuelle Bezahllösungen für neue Bereiche und treibt mobile Anwendungen voran / Ausbau der Vorreiterrolle / Zusammenarbeit mit HRS und Amadeus

Der Trend geht weg vom Plastik: Virtuelle Bezahllösungen, die ohne Bargeld auskommen und auf dem digitalen Weg stattfinden, sind klar auf dem Vormarsch. Solche Lösungen bieten im Geschäftsreisemanagement gleich mehrere Vorteile: Sie sind sicher, lassen sich einfach und mit geringem Aufwand nutzen und bieten dem Zahlenden maximale Flexibilität. AirPlus treibt diese Entwicklung maßgeblich mit voran: „Die speziellen Anforderungen des digitalen Zahlungsverkehrs – zum Beispiel an die Datensicherheit – kennen wir wie unsere Westentasche und wissen professionell mit ihnen umzugehen“, sagt Patrick W. Diemer, Vorsitzender der Geschäftsführung von AirPlus. Kein Wunder: Schließlich bietet AirPlus seinen Kunden mit dem AirPlus Company Account bereits seit vielen Jahren eine Bezahllösung für Geschäftsreisen an, die es ebenfalls nicht erfordert, beim Zahlvorgang eine Kreditkarte vorzulegen. „Diesen Erfahrungsschatz nutzen wir jetzt, um beim Thema Virtual Payment richtig durchzustarten. Unseren Unternehmenskunden bieten wir mit der mobilen Lösung zum virtuellen Bezahlen seit kurzem noch mehr Flexibilität, gleichzeitig arbeiten wir gemeinsam mit Partnern daran, Virtual-Payment-Lösungen für weitere Player der Geschäftsreisebranche zu entwickeln.“

Weiterlesen

Quelle Airplus

 




The rate at which visitors to travel websites decide not to complete their bookings is extraordinarily high at almost 75% – and worse than the wider retail industry at 71%. SaleCycle, a remarketing specialist, estimates the travel booking abandonment to be as high as 81% for the year 2014. Recently, the company released tips on adopting email remarketing technique to gain lost booking revenue. In a new infographic by SaleCycle, it explains the (forecasted) booking abandonment rates for each segment in travel, conversion rates via email remarketing, and revenue generated per email sent. The company analyzed about 100 global travel brands (including Millennium Hotels, P&O Ferries and Hertz) to compile the information. Booking abandonment is estimated to be the highest among online travel agents at 89.1%, and least among accommodation services at 67.6%. – See more at: http://www.tnooz.com/article/online-travel-booking-abandonment-forecast-infographic/#sthash.vd18tKeh.dpuf

Source: TNOOZ




Wie toll das die Hotelfachschule Hamburg, Partner ist von Protel Air Cloud.  Somit sind wir in der Lage, alle technischen Erneuerungen direkt im Unterricht zu präsentieren.

Die neue Version 2.0 von protel for iPad ist ab sofort im Apple App Store erhältlich. Für die App hat die protel hotelsoftware GmbH Ideen und Anregungen aus der Hotellerie aufgenommen und protel for iPad damit weiter optimiert. Hoteliers profitieren nun von innovativen Funktionen wie digitalem Meldeschein und Quick-Check-in.

protel for iPad
Quick-Check-in mit protel for iPad

 

Wer die App einmal in den Händen hält, möchte sie so schnell nicht wieder abgeben. Mit der klaren, übersichtlichen Oberfläche und den neuen Features wird das Arbeiten auf dem iPad zur Freude. Der Hotelier nimmt seine protel Hotelsoftware einfach mit und kann alle Aufgaben genau dort erledigen, wo er gerade ist. Per WLAN oder über eine mobile Internetverbindung wie UMTS hat die native App protel for iPad jederzeit und standortunabhängig direkten Zugriff auf zentrale Front-Office-Funktionen und das protel Reporting. Selbst wenn der Hotelier sich nicht im Hotel befindet, hat er damit alle Verfügbarkeiten und Gastinformationen im Blick.

Weiterlesen:

Quelle: Protel 




Wir freuen uns sehr langjähriger Partner von etracker aus Hamburg zu sein. Wir nutzen etracker um den touristischen Nachwuchs früh mit dem komplexen Thema Webanalyse in Verbindung zu bringen. Dashboard, KPI, Cookies, IP Adressen, Datenschutz, Conversiontracking. All das sind Begriffe die für angehende Führungskräfte in der Hotellerie kein Fremdwort mehr sein sollen.

Quelle: etracker

Wir sind auf dem Weg zur ITB und dort ist auch das Thema Big Data natürlich wieder ein sehr grosses Thema. Umso wichtiger ist der Verständnis für die Gesetze TMG und BDSG. etracker hat hier sehr gute kompakte Tipps zusammengestellt, wie man das sensible Thema am besten angehen kann.

Wie geht etracker damit um?

Auszug aus dem Bereich Datenschutz:

Das etracker Datenschutz-Signet – Ein Zeichen des Vertrauens

Vertrauen ist ein kostbares Gut – das gilt sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen. Deshalb bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit unser etracker Datenschutz-Signet auf ihrer Website einzubinden und damit transparent zu machen, dass auf dieser Website datenschutzkonforme Web-Analyse zum Einsatz kommt.

Das bestätigte auch die unabhängige Xamit Bewertungsgesellschaft mbH am 04.10.2011 – wir bieten unseren Kunden legale Web-Analyse-Dienste an und erfüllen in unseren Einstellungsmöglichkeiten und Vertragstexten ebenfalls die gesetzlichen Anforderungen für Auftragsdatenverarbeitungen (gem. § 11 BDSG).

Mit der Einbindung des etracker Datenschutz-Signets auf Ihrer Website stärken Sie nicht nur das Vertrauen Ihrer Besucher, sondern verschaffen sich damit auch einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber Ihrer Konkurrenz.

etracker Datenschutzsignet

 

 




Hamburg wird als Reiseziel immer attraktiver. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Übernachtungen um 9,1 Prozent auf 11,6 Millionen gestiegen, wie das Statistikamt Nord am Freitag mitteilte. Die Zahl der Gäste stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,9 Prozent auf fast 5,9 Millionen. Damit gab es zum zwölften Mal in Folge ein Rekordergebnis.

Jeder fünfte Gast aus dem Ausland

8,9 Millionen Übernachtungen gingen auf das Konto von Gästen aus Deutschland, 2,7 entfielen auf ausländische Besucher. Die Gäste blieben im Durchschnitt zwei Tage in der Stadt. Etwa jeder fünfte kam aus dem Ausland – die meisten von ihnen aus Dänemark, Großbritannien, der Schweiz und Österreich.

Erfolgreicher Dezember

Allein im Dezember 2013 wurden rund 444.000 Übernachtungsgäste gezählt. Die Anzahl der gebuchten Übernachtungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,2 Prozent auf etwa 850.000. Für die Statistik wurden die Daten von 334 Beherbergungsstätten mit rund 53.000 angebotenen Gästebetten berücksichtigt.

Quelle NDR

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And $3B In RSUs, Will Keep The Messaging Service Independent

Facebook is purchasing messaging giant WhatsApp for $16B in cash and stock, according to a regulatory filing. The deal is being cut for $12B in Facebook shares, $4B in cash and an additional $3B in RSUs for employee retention.

A termination fee is attached to the deal that would cost Facebook $1B in cash and $1B in shares if the deal fails to pass regulatory muster.

Facebook has posted on its blog, detailing the reasoning behind the acquisition as well. The post notes that WhatsApp will continue to operate independently and retain its brand. In addition,. WhatsApp co-founder and CEO Jan Koum  will join Facebook’s board.

Facebook notes that WhatsApp has over 450M MAUs, with 70% of those active each day. In a staggering comparison, Facebook also notes that the messaging volume of WhatsApp approaches the SMS volume of the entire global telecom industry — and that it’s adding 1M users a day.

Source: Techcrunch




Dienstag, 11. Februar 2014

Hotelfachschule Hamburg

Workshop und Präsentation: Totgesagte leben länger! Der Stellenwert des GDS in der aktuellen Vertriebslandschaft

Die HSMA startet ins Hospitality Distribution Jahr 2014 mit brandaktuellen News von der GDS Front!
Eddie Khedoory von Amadeus Germany (Bad Homburg) kommt eigens für Sie nach Hamburg und informiert in unserem Workshop über den Stellenwert des GDS in der aktuellen Vertriebslandschaft.

Highlight: Live Präsentation Ihres Hotels im Amadeus GDS aus der Sicht der Reisebüroexpedienten.

Herzlichen Dank an Ansgar Jahns für die Organisation und an die Hotelfachschule für die Einladung und Unterstützung.

Datum: Dienstag, den 11 . Februar 2014
16.00 – 22.00 Uhr
Networking: ab 22.00 Uhr
Thema: Amadeus GDS Global Travel Distribution Hospitality with Realtime Session
Ort: Hotelfachschule Hamburg
Angerstraße 4
22087 Hamburg
EDV Raum 236 im 1. Stock

Wie immer, ist die Veranstaltung für HSMA Mitglieder kostenfrei und Gäste zahlen einen Beitrag von 40,00 €.

Wir freuen uns auf Ihre verbindliche Zusage bis zum 7. Dezember 2014 per Mail an antje.pflug@actiwell-hotels.com

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr HSMA Competence Center Nord

Katrhin Wirth-Ueberschär, Ansgar Jahns & Antje Pflug

Quelle HSMA




Mit großer Freude werde ich dieses Jahr wieder daran teilnehmen.  Es ist immer ein Highlight. Nicht nur in fachlicher Hinsicht, sondern auch weil man viele bekannte Gesichter trifft. Toll finde ich dass es erneut keine reinen Vorträge sind, sondern moderne kurzweilige Formate wie z.B. Info Track, dem How To Track und dem Trend Track.  Das “World Cafe” sowie “Pecha Kucha”.

Das Programm ist wieder fokussiert auf trendige Themen gepaart mit professionellen Moderatoren. Von Content, über Mobile Marketing, Best Practice Websites sowie SEO und SEA.

Schon angemeldet?

Hier  gehts zu weiteren Details.

Quelle HSMA

 

 




Facebook hat heute ein neue Studie veröffentlicht: “Facebook Travel: Near and Now”. In dem 28 Seiten starken PDF wurde der Einfluss von Facebook auf das Reiseverhalten der eigenen Nutzer untersucht. Dafür wurden Nutzer aus Deutschland, England, Finnland, Schweden und Norwegen befragt. Facebook selbst fasst das Ergebnis kurz und prägnant zusammen: “Facebook spielt im gesamten Travel-Life-Cycle eine zentrale Rolle – und besonders Werbetreibende aus der Reisebranche können davon profitieren.”

Quelle: AllFacebook

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das finde ich mal eine sehr gelungene Kooperation die für alle Seiten sehr viel Sinn macht. Vor allem dürften die Hotelliers davon sehr stark profitieren. Sollte es genutzt werden natürlich.

HolidayCheck integriert weitere Bewertungsanalyse und semantische Technologie für Hotels/ Hotelier-Portal HotelManager wird um Reputation Management Solutions erweitert

HolidayCheck integriert zusätzliche Bewertungsanalysen sowie semantische Technologie innerhalb seines HotelManager-Portals für Hoteliers. Das größte deutschsprachige Reise- und Hotelbewertungsportal mit fast 4 Millionen Bewertungen in 10 Sprachen für mehr als 190.000 Hotels weltweit erweitert damit sein kostenfreies Angebot HotelManager für Hoteliers.

Auf Basis der Technologie von TrustYou ergänzt HolidayCheck die Möglichkeiten des Reputation Management und integriert direkt im HotelManager die neu entwickelte White-Label-Lösung von TrustYou, dem Marktführer für Produkte im Bereich Online Reputation Management. Dies ermöglicht Hoteliers umfassende Analysen ihrer Reputation auf Basis aller Social Media und Webseiten für Bewertungen.

Quelle Holidaycheck

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Aus aktuellem Anlass habe ich mich nochmals etwas intensiver mit dem Thema Big Data befasst. Da es inhaltlich sehr viel auch mit IT Security und vor allem Datenschutz zusammenhängt, habe ich  mich entschieden, es an diesen Artikel anzuhängen. Sie finden die Inhalte ganz am Ende. Viel Spass beim lesen!

Eine gemeinsame Veranstaltung am 04.12.2013 von Teletrust und der IHA in Kooperation mit der Wihoga Dortmund.

Zur Agenda: IT-Sicherheit_Hotellerie_131204_Dortmund_Programm

Mit viel Freude und Interesse bin ich zu diesem Branchenevent nach Dortmund angereist. In meiner Eigenschaft als Dozent für  Onlinemarketing, Betriebsorganisation, sowie als Administrator für unsere neue Schul IT “Citrix Desktopvirtualisierung” sowie des Sharepoints 2010, habe ich naturgemäss natürlich auch ein großes berufliches Interesse gehabt.

Eines vorweg:

Die Anreise hat sich mehr als gelohnt, auch wenn das “Live Hacking” sicherlich zu den ganz großen Higlights gehörte.Ich glaube fest dass im Corporate Bereich die Sensibilität zum Thema Security an Bedeutung zunimmt. Im privaten Bereich scheint es jedoch genau andersherum zu sein. Datenschutz ist offensichtlich nur dann relevant, wenn mal wieder etwas in den Schlagzeilen (Stichwort NSA)  steht, oder wenn der Mega Gau bei einem selbst passiert ist.  Zumindest ist dies so meine Wahrnehmung , da ich durch meine Tätigkeit es ja täglich mitbekomme, mit welcher Sorglosigkeit viele z.B. mit Ihren Credentials (Passwörter, Usernamen) umgehen. Es wundert mich persönlich dann überhaupt nicht, wenn mal -was Datenlecks betrifft-  was daneben geht.

Über mangelnden Datenschutz und Transparenz der eigenen Person im Netz sich lauthals und öffentlich beklagen, und alles von sich in sozialen Netzwerken frei zugeben, passt nicht so wirklich meiner Meinung nach zusammen. Dazu gibt es übrigens ein geniales Video (The german Paradox), aufgenommen auf dem Berliner Internetkongress re:publica 2010 – Jeff Jarvis – The German Paradox .  Auf seinem Blog Buzzmachine.com schreibt er seine lustige Wahrnehmung, wie Amerikaner nur noch den Kopf über die Deutschen schütteln.

Die Erkenntnisse und meine persönlichen Tipps des Events nun vorab. Weitere Details dann im folgenden Beitrag:

  1.  Wer glaubt als “CEO” oder als “GM” aus der Haftung raus zu sein, nur weil er einen IT Admin  oder IT Abteilung hat, der täuscht sich. Die Unterrnehmensleitung haftet am Ende persönlich für die IT Security, Complaince und das Risikomanagement. Unter Umständen auch für die Vertragspartner.
  2. Das größte Security Risiko sitzt immer noch vor der Tastatur!!!  Nach einer Firmen Party gingen Emails mit einem You Tube Video, gehackt durch einem Troijaner, direkt nach China zum Mitbewerber. Es enstand ein Schaden von 5 Mill. ohne den Schaden der angeschlagenen Reputation des Unternehmens. Dazu kommen noch juristische Konsequenzen nach BDSG.
  3. “Live Hacking”. Es dauerte nur wenige Minuten, bis bekannte Websites wie die der www.bahn.de oder lufthansa.com gehackt waren, weil die Startseite keine “https” Verschlüsselung hatte.  Weiterhin war es kein Problem für die IT Security Firma festzustellen, welche im Saal befindliche Studenten, sich wo in den letzten Tagen in Deutschland in einem WLAN Netz angemeldet haben. Problem: Unsere geliebten Smartphones, vor allem die Iphones, speichern jeden Hotspot zentral ab und damit ist man gläsern. Tipp: WLAN nur dann anschalten wenn unbedingt notwendig, spart auch Strom..)) Sehr peinlich wenn dann auch mal die “Rote Zora” als einschlägiges bekanntes Etablissement dabei ist und der Freund der Freundin daneben sitzt….)))). Der Saal brüllte vor Lachen!
  4. Haftung bei Verlust von Kreditkartendateien: Viele Hotelliers glauben immer noch dafür nicht verantwortlich zu sein. Es ist ein Trugschluss. Jedes Hotel wird sofort zum “Händler” im juristischen Sinne, sobald er Kreditkarten zur Bezahlung entgegen nimmt. Damit haftet er zu 100% und ist verantwortlich nach den Richtlinien der “PCI Complaince.” Payment Card Industry Data Security Standard (PCI DSS) . Bitte beachten Sie auch die Kommentare zu diesem Artikel weiter unten.

Kleine Chronik der Datenschutzskandale:

Der schlagzeilen geprägte Mensch vergisst ja bekanntlich gerne, was vor Monaten und Jahren noch lange in den Schlagzeilen war. Hier ein kleiner “Reminder” zum Thema Datenschutzskandale:

Jahr 2008   “Best Western Datenklau bei Hotelkette”:  Zehn Kunden oder acht Millionen?

  • Bei der  Hotelkette Best Western sind durch einen Trojaner unzweifelhaft Daten von Gästen abhanden gekommen. Die Frage war seinerzeit, ob der Datendiebstahl nur ein Berliner Hotel betrifft oder die mehr als 1300 Best-Western-Hotels in Europa. Unbekannte Datendiebe seien über einen PC-Virus in ein Berliner Hotel der amerikanischen Kette Best Western eingedrungen, sagt das Unternehmen damals.  Auf einem der Computer sei ein Trojaner installiert worden. Darunter versteht man ein Schadprogramm, das sich als nützliche Anwendung tarnt, um an sensible Daten zu kommen. Quelle: http://www.netzeitung.de/internet/1136100.html
  • Jahr 2008  “Telekom-Mitarbeiter verhielten sich bei Suche nach Datendieb gesetzeswidrig”
    Mitarbeiter der Deutschen Telekom haben auf der Suche nach den Dieben der 17 Millionen Kundendaten von T-Mobile gegen geltende Gesetze verstoßen. Die Sicherheitsmitarbeiter überprüften Verbindungsdaten von 20 bis 30 Personen und beschafften hierfür mindestens einmal Verbindungsdaten von einem inländischen Wettbewerber und von einem ausländischen Unternehmen. Quelle:  Heise
  • Jahr 2009 Lidl  musste ein Bußgeld von 1,5 Mill. Euro bezahlt werden, aufgrund Erfassung von Daten der Mitarbeiter zum Krankenstand über das normale Maß hinaus. Der Deutschland Chef wurde daraufhin entlassen. Quelle:   Abendblatt
  • Jahr 2013 “Der britische Geheimdienst GCHQ”überwacht nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ gezielt die Reservierungssysteme von weltweit mehr als 350 Hotels, die häufig von Diplomaten und Regierungsdelegationen gebucht werden. Durch das als streng geheim eingestufte Programm „Royal Concierge“ („Königlicher Portier“) werden die Analysten des GCHQ tagesaktuell über die Hotelreservierungen und damit die Reisepläne von Diplomaten und Delegationen informiert. Das geht aus Unterlagen des NSA-Whistleblowers Edward Snowden hervor, die das Nachrichtenmagazin einsehen konnte. Quelle: FAZ
  • Jahr 2013 “Google aufgebracht über NSA-Datenklau”
    Betroffen sind Hunderte Millionen Nutzer: Die NSA hat laut Medienberichten bei Google und Yahoo massenhaft E-Mails ausspioniert. Google ist außer sich. Quelle Stern

  • Jahr 2012 “WhatsApp kann auf Bankkonten zugreifen!”
    Grundlage ist ein  Artikel zu WhatsApp, der anscheinend immer noch gelesen, beachtet und kommentiert wird.  Ausgabe der Tagesthemen: Quelle Datenschutzbeauftragter

  • Jahr 2011 “Dropbox: Irres Datenleck gibt Privatfotos für alle frei”
    Bestimmte Inhalte der Dropbox sind für jeden öffentlich sichtbar.  Mit dem Suchbefehl site: http://www.dropbox.com/gallery lassen sich die Dropbox-Ordner schließlich bei Google finden.  Quelle: Chip
  • Jahr 2013 Facebook legt Zahlen zum Datenskandal vor

Die US-Behörden erlauben amerikanischen Internet-Unternehmen etwas mehr Transparenz bei bisher geheimen Anfragen zu Nutzer-Daten. Die Zahlen können jetzt zumindest in die Statistik einfließen. Google geht das nicht weit genug. Quelle: HAZ

 

Nun zu den eigentlichen Inhalten des Workshops, hier in Form einer eigenen Mitschrift:

Lutz Mönig, Pohl Consulting (ehemaliger GM)

Kernaussage: Das größte Security Risiko sitzt immer noch vor dem PC…))

  • Security muss als Schutz und nicht als Behinderung bei den MA wahrgenommen werden
  • IT Security ist Basisanforderung bei jedem Dienstleistungsvertrag.
  • Kundendaten sind zunächst Vertrauenssache. Pohl Consulting ist daher “Dekra” zertifiziert.
  • Keine unnötige Speicherung von Daten und keine Weitergabe derer.
  • 100% IT Sicherheit gibt es nicht.
  • Beim Datenschutz fehlt der Menschheit einfach oft das Bauchgefühl.
  • Bsp. Großbrand in einer Holzhandlung Krefeld Juli 2012. Nachfolgende Problemfelder die nach dem Brand enstanden sind: Grundwerte IT Sicherheit mussten neu überdacht werden. Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit waren stark beschädigt.
  • Bsp.: Jeder würde vermutlich locker einen USB Stick als Werbegeschenk von einer Bank dankend annehmen. Keiner würde aber vermutlich vorher auf die Idee kommen und den Stick vorher auf Viren zu überprüfen, weil ja die “Bank” draufsteht. “Fail Trust”.
  • Um einen Schutzbedarf (z.B. hoch) festzustellen, müssen Audits durchgeführt werde und notwendige Datenstrukturen vorgehalten werden.
  • Es müssen Notfallplanungen organisiert werden z.B. für einen Serverausfall. Wer ist wann für was zuständig und verantwortlich.
  • Pro Woche werden am FRA Airport 300 Laptops gefunden. Die gestohlenen sind da noch nicht mit berücksichtigt.
  • Backup machen viele Unternehmen, aber eine Rücksicherung wird meistens nicht gecheckt.
  • Website Check. Entspricht meine Website den Datenschutzrichtlinien ( Impressum, PCI Complaince, Webanalyse Tools, Copyright etc.)
  • Es empfiehlt sich eine IT Sicherheitsanalyse von einem externen Unternehmen im Rahmen eines IT Audits durchführen zu lassen.
  • Verkehrtes Lizenzmanagement z.B. bei Microsoft, kann ggf. sehr teuer werden, wenn nicht alle Richtlinien sauber abgearbeitet worden sind. Microsoft ist da unerbittlich.
  • IT Sicherheit ist auch ein prüfungsrelevantes Kriterium bei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Dies gilt auch für Lieferanten und Partner nach § 5 BDSG.
  • Die Gästekartei (PMS Systeme) von Hotels werden gefüttert mit Marketingdaten der Kunden. Auch teilweise mit Gesundheitsdaten von Gästen. Die Information dass ein Gast z.B. mit einem Rollstuhl anreist, ist datenschutzrechtlich schon als kritisch anzusehen.
  • Kunden müssen generell Ihr persönliches Einverständnis für Werbung schriftlich abgegeben haben.
  • § 11 BDSG “Auftragsdatenverarbeitung” trifft vor allem für Ketten und Kooperationen zu,  wenn z.B. Kundendaten zentral auf einem Server in der Zentrale gespeichert werden. Entsprechende Verträge müssen abgeschlossen werden.
  • Es wird empfohlen einen “Penetrationstest” (BSI Standard) von außen durchführen lassen, um zu überprüfen ob alle Maßnahmen wirksam sind.
  • Thema Mobile Device: Das größte Gefahrenpotential derzeit entsteht durch Verlust auf der Straße, in der Bahn und im Flieger. Viele sensible Unternehmensinformationen gehen häufig auch als USB Stick in der U-Bahn verloren. 7,7 Mill. Deutsche haben schon einmal ihr Handy verloren. Auf Geschäftsreisen mit Firmeninternas ein ganz heisses Eisen. Im Link stehen Tipps wie sich dafür schützen können. Alternativ ein “Mobile Device Management” Konzept ihres Unternehmens. Hier auf dem Blog des Systemhaus Bechtle.
  • Social Media und Datenschutz. Wertvolle Quelle: Datenschutzbeauftragter
  • Der Twitter Account einer Nachrichtenagentur wurde gehackt: Folgender Tweet wurde an die mehr als 1,9 Millionen Follower verbreitet. Er lautete: „Eilmeldung: Zwei Explosionen im Weißen Haus – Obama verletzt.“ Die Konsequenzen dramatisch. Die Falschmeldung sorgte indes für Verwirrung auf dem Aktienmarkt. Der Dow-Jones-Index fiel innerhalb weniger Minuten um 146 Punkte – und rutschte damit in die Verlustzone. Der S&P 500 sackte von 1576 auf 1563 Punkte ab. Quelle: Handelsblatt
  • Whatsapp Gefahr. Es vergeht fast kein Monat ohne irgendwelche Horrornachrichten zum Datenschutz wie “Nachrichten können mitgelesen werden” etc.
  • Passwörter sind das allergrößte Problem. Da viele es sich zu einfach machen, haben die Hacker ein einfaches Spiel:

Mein Tipp für super sichere Passwörter: Kaspersky Password Manager

Weitere Alternativen zeigt der BSI auf:

 

Session: Live Hacking. Institut für Internet Sicherheit IT-Sicherheit.de

 

Spruch:  “Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“

  • Fazit: Alle Websites die nicht mit “Https” abgesichert sind, können sofort und ohne Aufwand ganz leicht gehackt werden, indem man einfach einen kleinen HTML Code z.B. ins Gästebuch oder auf die Startseite schreibt. Der Browser liest alles mit und spuckt alle Infos danach aus. Hierdurch entstehen hohe Sicherheitsrisiken. So konnten ohne Probleme auch die Sites von LH und der Bahn gehackt werden, um sensible Daten beim eintippen von Daten abzulesen und danach auszuwerten.
  • Der Chaos Computerclub listet regelmässig Sites auf die hohe Risiken haben
  • Die Datenkraken “Mobile Devices”. Lässt ein User sein WLan stets an, versucht sich das Smartphone permanent mit den verfügbaren Hotspots zu verbinden. Dabei werden alle Daten zentral abgespeichert. So konnten auf dem Beamer problemlos alle Hotspots, der im Saal anwesenden Studierenden, der letzten Wochen lückenlos aufgedeckt werden.  Dies führte zu Teil zu viel Gelächter (WLan “Hotel Rote Zora”). Tipps zum persönlichen Schutz. Heute.de liefert hierzu einen guten Hintergrundbericht:
  • Super Tipp   Es ist ein Browser Addon zur Security: HTTPS Everywhere is a Firefox and Chrome extension that encrypts your communications with many major websites, making your browsing more secure. Encrypt the web: Install HTTPS Everywhere today.

 

Neu- Neu-Neu .Session: Onlinerecht und Datenschutz: Dr. Thomas Lapp,  Rechtsanwalt und Mediator, IT-Kanzlei dr-lapp.de GbR,  www.dr-lapp.de

  • Vorsitzender der Nationalen Initiative für Internet- und Informations-Sicherheit, NIFIS e.V.
  • Mitglied der Task Force „ IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
  • Mitglied von Teletrust
  • Lehrbeauftragter der Universität Mainz

Über welche Risikobereiche sprechen wir im Allgemeinen?

  • Daten der Gäste
  • Daten der Mitarbeiter
  • Daten der Vertragspartner
  • Websites
  • Buchungssysteme
  • IT-SystemeIT-Sicherheitsmanagement

Es muss einem bewusst werden, dass IT-Sicherheitsmanagement eine Managementaufgabe ist. Im Folgenden die gesetzlichen Grundlagen hierfür:

IT-Sicherheitsmanagement ist Teil der Anforderungen an ordentliche Unternehmensführung gemäß § 91 Abs.2 AktG. „Der Vorstand hat geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden.“ Zudem hat er eine persönliche Haftung nach § 93 Abs. 2 AktG (Sorgfaltspflicht und Verantwortlichkeit der Vorstandsmitglieder). Die Regelungen zur persönlichen Haftung gelten nicht nur für Aktiengesellschaften, sondern über den Wortlaut hinaus für sämtliche Unternehmensformen.

Persönliche Haftung für Mitarbeiter

Die persönliche Haftung für Mitarbeiter kann ausnahmsweise in Betracht kommen wenn:

  • Keine Haftung für leichte Fahrlässigkeit
  • Eingeschränkte Haftung für mittlere Fahrlässigkeit

Bislang starke Zurückhaltung der Rechtsprechung. Eine persönliche Haftung für verantwortliche Mitarbeiter (IT Leiter etc.) kann dann in Betracht kommen, wenn die „Grundregeln für eine angemessene IT- Sicherheit“ ignoriert werden.

Der Risikofaktor Mensch

Ist meiner persönlichen Meinung nach einer der wichtigsten Faktoren. Warum? Mitarbeiter haben häufig kein „Bauchgefühl“ wenn es um Datenschutz und Security geht. Frei nach dem Motto: „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“. Dabei sollte grade in Zeiten, wo Bespitzelung an der Tagesordnung ist, sich doch eine radikale Bewusstseinsveränderung in der Gesellschaft ergeben. Zumindest meiner Meinung nach. Es vergeht derzeit fast kein Tag an dem nicht neue Datenschutzskandale zu Tage treten. Siehe http://datalossdb.org/ sowie http://hackmageddon.com/. Über die meisten wird aber zumindest medial nicht gesprochen. Quelle Blog: https://ssl.zerohat.eu/blog/ .

Mitarbeiter müssen ein Verständnis für das sensible Thema entwickeln und permanent geschult werden. Zu guter Letzt natürlich auch „angemessen“ kontrolliert werden. Sicherheitsvorkehrungen müssen als Schutz und nicht als Behinderung empfunden werden. Gerade beim Thema Passwort Komplexität bemerke ich aber leider aus eigener täglicher Erfahrung, dass Mitarbeiter dies eher als Behinderung anstatt zum eigenen Schutz sehen. Wie schaut ein gutes Passwort generell aus? Quelle BSI.  https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/ITGrundschutz/ITGrundschutzKataloge/Inhalt/_content/m/m02/m02011.html

Risiko Vertragspartner

Auch in diesem Punkt sollte man sich die Partner nicht nur nach „Kostengründen“ aussuchen. Es ist daher zu empfehlen, bei Vertragsverhandlungen oder anderen Vereinbarungen, das Thema IT-Security mit aufzunehmen.

Datenschutzgrundsätze

  • Verbotsprinzip (§ 4 BDSG)
  • Prinzip der Direkterhebung (§ 4 Absatz 2 BDSG)
  • Prinzip der Zweckbindung (§§ 14 und 28 ff., 39 BDSG)
  • Einwilligung (§§ 4 und 4 a BDSG)
  • Datenvermeidung (§ 3 a BDSG)
  • Datensparsamkeit (§ 3 a BDSG)
  • Datensicherheit (§ 9 BDSG nebst Anlage)

Auftragsdatenverarbeitung

Speziell für Hotelketten und Hotelkooperationen ist dies ein wichtiges Thema, da die Daten häufig auf einem zentralen Server gehostet werden. Sehr oft auch außerhalb des EU Raumes, speziell bei internationalen Hotelketten.

Bei Verarbeitung personenbezogener Daten ist eine Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung gemäß § 11 BDSG
(10-Punkte-Katalog!) incl. Beschreibung der technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten zu schließen.

Rechtliche Konsequenzen

Was kann passieren wenn der Fall „X“ eintritt?

  • Schäden durch Verlust von Daten oder Wiederherstellungsaufwand, Verdienstausfall etc.
  • Schadensersatzforderungen
  • Bußgelder
  • Fehlender Versicherungsschutz bei der Betriebshaftpflicht
  • Gewerberechtliche Konsequenzen
  • Informationspflichten bei Verlust sensibler personenbezogener Daten
  • Reputationsverlust (kann ggf. alle Kosten übersteigen)
  • Konsequenzen für Kreditaufnahme nach Basel II
  • Probleme beim Testat des Wirtschaftsprüfers

Spannende Fälle zum Thema Datenschutz finden Sie hier:

Video SAP TV: Sicher im Netz – Roter BH. Thema Passwortsicherheit hier:

Quellen:

http://www.nifis.de/

http://dr-lapp.de/

https://ssl.zerohat.eu/blog/

 

Session: WLAN im Hotel: Sandra Müller LANCOM Systems

 

HRS Studie: Kostenloses Wlan ist nach wie vor das wchtigste Entscheidungskriterium für Gäste. Quelle: Goglobal

  • Die rechtliche “Störerhaftung” bleibt bestehen
  • Problemfelder sind: verbotene Nutzung von Filesharing Sites und illegalem Videodownload
  • Das Hotel ist grundsätzlich für alle IP Inhalte selbst verantwortlich. Es können ggf. hohe Schadenersatzklagen auch von der Musikindustrie erfolgen
  • Mit einem intelligenten “Netzwerkkonzept” kann man die Risiken minimieren. Eine Trennung zwischen Hotelnetz und WLAN Netz ist ein “must have”. Stichwort “Netzwerksegmentierung”. Auch muss es verschlüsselt” sein (HTTPS). Controller Einrichtungen und entsprechende Subnetze sollen gebildet werden. Bei Contentfiltern ( Webfilter) oder Portsperren müssen die Kunden über die Agb’s informiert werden.
  • Nimmt man für sein Hotel die “Providerlösung” für das WLan, wird die Haftungsthematik an den Provider ausgelagert. Es entstehen aber Gebühren und Kosten für Wartungsverträge.
  • Hat das Hotel ein eigenes WLAN Hotelnetzwerk ist es komplett eigenverantwortlich für alles. Es enstehen aber dann auch nur die reinen Internet Anschlusskosten oder Systemhauskosten. Eigene Agb’s müssen aber verfasst werden.
  • Gästenetz muss vom Hotelnetzwerk getrennt werden. Verschlüsselung etc.  Controller Einrichtungen. Subnetz bilden. Bei Contentfiltern ( Webfilter) oder Portsperren die Kunden über die Agb’s informieren. Webbasierte Benutzer Authentifizierung.
  • Die “IHA” hat ein Merkblatt für die Mitglieder dafür entwickelt:
  • Laut Studien erhöht ein WLAN im Restaurant die Anzahl der elektronischen Bestellungen auf mehr als 15%.
  • Blick in die Zukunft: WLAN auf dem Zimmer. Zukünftig wird dies die IP Telefonie ermöglichen und nebenbei noch kostenlose Werbung auf der Landingpage zu gestalten.

Lesehinweis zum Thema PCI Complaince:

 

Kreditkartensicherheit Firma: http://www.scheukett.de  

Herr Gerald Scheurmann-Kettner

 

  • Unlängst musste ein Hotel 500.000€  Strafe zahlen, wegen verbotenem abgreifen von Kreditkarteninformationen.
  • PCI Richtlinien.  Diese wichtigen Richtlinien wurden in der Hauptsache von Visa und MasterCard getrieben. Jedes Hotel oder Restaurant der eine Kreditkarte entgegen nimmt ist rechtlich Händler. Die notwendigen Standards findet man hier:
  • Protel aus Dortmund hält sich als PMS Anbieter an diese Richtlinien:
  • PCI Complaince Standard Basis Vorgaben:Eine Firewall ist konfiguriert, ein Antivirensystem ist vorhanden, Standardpasswörter sind in der gesamten IT geändert, der Schutz gespeicherter Daten ist gewährleistet, es werden nur verschlüsselte Verbindungen verwendet, es bestehen personifizierte Accounts für jedem Rechner, die Zugriffe auf Papiere müssen geregelt sein, Mitarbeiterschulungen werden durchgeführt, Penetrationstests regelmässig durchgeführt. Das gesamte Standardwerk hat 120 Seiten insgesamt an Anforderungen.
  • Die Kartenprüfnummer von Kreditkarten dürfen niemals irgendwo gespeichert werden. Auch nicht auf dem Papier. Das Unternehmen darf ebenso diese nicht auf dem Server speichern, sondern nur digital an die Bank durchreichen.
  • Ein Chip auf der Karte ist grundsätzlich verschlüsselt, der Magnetstreifen jedoch nicht. Dieser kann mit jedem Kartenlesegerät leicht ausgelesen werden.
  • Der wichtigste Schutz ist die Datenvermeidung, der sorgfältige Umgang mit Daten, Veränderung der Sicherheitsprozesse. Emails mit Kreditkarten Informationen von Kunden müssen gelöscht werden.
  • Es gibt derzeit noch keine IT gestützte PCI Complaince gerechte Softwarelösungen. Daher die Empfehlung Papier zu bevorzugen und wegschließen.
  • Tokenlösungen werden derzeit aktuell getestet.
  • 2014 kommt PCI Standard 3.0

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Eigener Exkurs Big Data

Security, Datenschutz und Big Data. Ist es nicht ein ganz grasser Widerspruch?

Was heißt Big Data überhaupt?

Definition:

Big Data bezeichnet die Analyse großer Datenmengen aus vielfältigen Quellen in hoher Geschwindigkeit mit dem Ziel, wirtschaftlichen Nutzen zu erzeugen (Quelle Bitkom).

Für meine Begriffe stehen wir noch ganz am Anfang des Themas.  Es wird natürlich sehr kontrovers diskutiert, ich glaube aber aus Gründen der Unwissenheit und auch der Ängste wegen. Sind die Ängste nicht auch völlig unbegründet, wenn Google und Facebook &co als Datenkraken schon seit Jahrzehnten eh fast alles über uns gespeichert haben?! Wir sprechen heute über Big Data und viele Weltunternehmen praktizieren es schon seit Ewigkeiten auf deren Niveau. Worüber regen wir uns eigentlich auf? Was wollen die noch mehr von uns wissen, als Sie ohnehin schon von uns haben? Das mal ganz polemisch vorweg.

Daten sind natürlich ein wertvolles und brisantes Gut. Zu diesem Thema hat auch die „IHA“ das Thema für die Branche im Rahmen von Veranstaltungen aufgegriffen und positioniert.

Einige Unternehmen speichern mittlerweile Daten im dreistelligen Petabyte Bereich    laut einer Publikation von Bitkom. Daten werden heute als vierter Produktionsfaktor neben Kapital, Rohstoffen und Arbeitskraft angesehen.  Das Hauptproblem sind die unstrukturierten Daten. Bevor man jedoch sich ans Werk macht, ist eine umfassende rechtliche Prüfung notwendig. Als Produktionsfaktor gesehen wird Big Data sich zu einem Mega Trend aus meiner Sicht entwickeln. Und wir stehen noch ganz im Keller bei dieser Entwicklung.

Big Data hat nicht nur marketing technische Aspekte sondern auch politische Effekte. Die Politik sollte meiner Meinung nach das Thema nicht behindern sondern ermöglichen. Es werden ganz neue Arbeitsfelder entstehen, an die heute noch kein Mensch denkt. Cloud Computing wird das Thema dementsprechend massiv pushen. Mehr dazu in der Studie von Bitkom.

Für die Datenschützer ist es natürlich ein regelrechter Alptraum siehe Artikel von Thilo Weichert (Landeszentrum für Datenschutz SH).   Hier ist die Rede von informationellen Machtmissbrauchs, Diskriminierung und Unterdrückung, bis hin zur Gefährdung der Freiheitsrechte und Verletzung der Grundrechte der Menschen.  Und er hat sicherlich nicht unrecht ein Stück weit.

Laut einem Artikel des Sterns plante die Schufa 2010 einen Bonitätscheck in sozialen Netzwerken durchzuführen. Mit Big Data fast ein „Kinderspiel“…)))   Selbst Herr Weichert musste aber zugeben, dass soziale Netzwerke für Big Data, bei den personenbezogenen Daten die interessantesten sind.

Eine Studie der Telekom besagt: Fast zwei Drittel der Deutschen wünschen sich mehr Datenschutz, bei einem persönlichen Nutzen sind Sie aber bereit Daten freizugeben. Sehr interessant würde ich sagen…..

Was soll Big Data generell leisten können?

Das Versprechen von Big Data ist, durch Analyse von Daten Probleme zu erkennen und lösen zu können, bevor sie sich gesellschaftlich ausgebreitet haben.  Gesundheitsmanager wollen durch Auswertung von Google-Suchanfragen vorhersagen, welchen Weg eine Grippewelle einschlägt. Durch Bewegungsdaten sollen Verkehrsstaus prognostiziert und Ausweichstrecken ausgemacht werden.

Für die Marketer im Tourismus und in der Hotellerie dennoch ein klarer Segen.  Tnooz CEO Gene Quinn says with a smile, “If you ask ten people about the definition of Big Data, you will get eleven answers”.  72% of CEO’s reports: “Marketers are always asking for more money, but can rarely explain how much incremental business will generate”. 

Das Grundproblem der Hotellerie sind nicht nur die unstrukturierten Daten, sondern auch die Vielzahl der Insellösungen in der IT. Quelle: Michael Toedt von Toedt, Dr. Selk & Coll. GmbH  . Hat man in vielen unterschiedlichen Systemen Gastdaten liegen, dürfte es natürlich auch schwer sein diese zu konsolidieren. Hier eine spannende und ganz neue Präsentation von der Veranstaltung: Hotel IT- Digitale Trends in der Hotelwelt vom 09.01.2014.

Auch das globale Reisevertriebssystem Amadeus beschäftigt sich mit dem Thema Big Data. Im aktuellen Kundenmagazin gibt es einen spannenden Artikel dazu. Das ganze gibt es auch als PDF Version.

Ich freue mich auf Ihr persönliches Feedback!

Ansgar Jahns

Dozent Hotelfachschule Hamburg für:

Onlinemarketing / Betriebsorganisation / Tourismusmanagement / IT-,Sharepoint Administration

www.hotelfachschule-hamburg.de

 




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